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Volckland-Orgel der Cruciskirche


In der Cruciskirche zu Erfurt steht eine der bedeutendsten Barockorgeln Thüringens, die bedeutendste und größte Orgel des Erfurter Orgelbaumeisters Franciscus Volckland (1696 - 1779, Orgel wurde erbaut etwa von 1732-37). Diese ist in den Jahren 2000 - 2003 von der Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam restauriert bzw. teilweise rekonstruiert worden.
Es ist nun ein instrumentales Kleinod entstanden, welches fortan zu den bedeutendsten historischen Orgeln in Thüringen zählt. Erfurts nun bedeutendste Barockorgel (Hochbarock) bildet - "orgellandschaftlich" gesehen - eine ideale Ergänzung zu der frühbarocken Stertzing-Orgel in Büßleben, die im letzten Jahr eingeweiht wurde.

Jacob Adlung schreibt voll Bewunderung in seinem 1768 in Berlin erschienen Band "Musica mechanica organoedi", der auch heute in Fachkreisen zu den Werken über die Orgeln in Mitteldeutschland gezählt wird: "Der Klang dieser Orgel ist unvergleichlich".

Die Stadt Erfurt hat mit dieser Volckland-Orgel in ihren Mauern wieder ein historisches barockes Instrument von großer Bedeutung in einer barocken Kirche mit idealer Akustik. Dieses Instrument wird in den "Internationalen Orgelwettbewerb zu Erfurt " integriert, der das nächste Mal im Juli 2005 stattfinden soll (letztes Mal Juli 2002, dreijähriger Rhythmus). Zudem soll sie in die Domkonzertreihen integriert werden, damit barocke Kirche und barocke Orgel, die auch optisch eine wunderschöne Einheit bilden, aus dem Schatten treten und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden können. Somit kann das (ja sehr zahlreiche) "Dompublikum" ein bißchen um- bzw. weitergeleitet werden und die Crucisorgel als barockes Gegenüber der gewaltigen, symphonischen Hauptorgel des Domes erleben, vielleicht sogar innerhalb eines Konzertes, welches nacheinander an beiden Orgeln stattfindet.


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Ansichten der Cruciskirche zu Erfurt 2008

Cruciskirche zu Erfurt 2008
Cruciskirche zu Erfurt 2008
Cruciskirche zu Erfurt 2008